Jeds Café in Tokio hod’n auf da Kartn. Koa Smoothie, koa Milchshake — Bananensaft. Des is a ganz eigane Sachn: dicka wia Muich, seidiga wia a Smoothie, und irgendwia süassa, ois’s ohne a oanzigs Gramm Zucker sein deafat. D’Japana ham ausakrigt, dass des Geheimnis gaunz oafach is: Bananan eifriern, Eis weglassn, koide Muich nemma und mixn bis’s pura Samt is.
Mia übernachtn seit a paar Jahr immer im Hotel Century Southern Tower in Shinjuku, wenn ma noch Tokio kemman, und des Früahstück dort is aus guatem Grund berühmt — a unglaublichs Rundum-Buffet, auf des mia uns bei jeder Reis gfrein. Diesmal ham d’Kinder den Bananensaft an da Getränkestation entdeckt und beid zgriffn. Oa Schluck, und des wor’s. Da Luca hod’n zum Bestn vo da gaunzn Wochn erklärt, und d’Seraphima hod se Nachschlag gholt, bevor mia mit unsare Oar fertig worn. Bei jeder früahern Reis san mia dro vorbeiganga, ohne’n je zum Probiern.
Es is scho fast magisch, wia drei Zuatatn — Banane, Muich und Geduld — wos so Guats ergebm. Da Hakn: Ma muass schnell trinka, innerhalb vo zwoa bis drei Minutn fangt d’Farb zum Ändern o und d’Textur wird dünna. Aba genau des mocht’s bsonders.
Dahoam is des inzwischn unser Standardgetränk noch da Schui. Braun gfleckte Bananan kemman ins Gfriarfach, und fünfzehn Minutn späta ham mia wos, des noch dem Shinjuku-Hotel-Früahstück schmeckt — direkt aus unsara Küchn in Cupertino. D’Kinder machans inzwischn seiba.
Fär: 2 Glasl • Zeit: 5 Min. + 1 Stund Eifriern