Jeder, der backt, braucht einen Pie-Teig, den er im Schlaf hinbekommt, und das ist meiner — nach Jennifer Latham, die ihn auf ein so einfaches Verhältnis aufbaut, dass man es nie wieder nachschlagen muss: 1:2:3, Wasser zu Butter zu Mehl, nach Gewicht.
Der Trick sind kalte Butter und eine leichte Hand. Man möchte die Butter in flachen, blättrigen Splittern und erbsengroßen Stücken belassen, statt sie vollständig einzuarbeiten — diese kleinen Buttertaschen schmelzen im Ofen und dampfen die Schichten auseinander, und genau das lässt einen Teig beim Anschneiden zerbrechen.
Verwende eine gute Butter mit hohem Fettgehalt, wenn du sie findest (85% Fettgehalt oder mehr). Halte alles kalt, überarbeite den Teig nicht und gib ihm eine richtige Ruhepause im Kühlschrank, bevor du ihn ausrollst. Der Rest ist nur noch Pie.
Ergibt: genug für 1 doppelten Pie-Boden (2 Scheiben) • Vorbereitung: 15 Min. • Kühlen: mind. 1 Stunde